Essentielle zahnärztliche Behandlung für Schwangere ist sicher, neue Studie im ADA Journal
[20.06.08] Examining the Safety of Dental Treatment in Pregnant Women. Journal of the American Dental Association. Schwangere können sich sicher einer essentiellen zahnärztlichen Behandlung unterziehen und topische- und Lokalanästhetika von der 13. bis 21. Schwangerschaftswoche erhalten, meint eine Studie, die in der Juniausgabe des Journal of the American Dental Association veröffentlicht wurde...
Ursache dafür ist die relativ späte Durchbruchszeit mit 11 Jahren. In diesem Alter ist der Knochen bei manchen Kindern schon recht fest. Außerdem sind die bleibenden Nachbarzähne (zweiter Schneidezahn und erster Prämolar) schon vor dem Eckzahn da und können bei ausgepägtem Platzmangel den gesamten Platz für den verspätet durchbrechenden Eckzahn einnehmen. Eventuell bricht der Eckzahn wegen Platzmangel auch weiter vestibulär durch - außerhalb der Zahnreihe. Er ragt dann unästhetisch wie ein Tigerzahn aus der vestibulären Wand des Alveolarfortsatzes. Relativ häufig liegt der retinierte Eckzahn quer im Oberkieferknochen impaktiert. Eine weitere Ursache für die Retention ist, dass der Eckzahn während seiner Bildungphase relativ weit oben im Kieferknochen liegt und einen sehr weiten Weg bis zum Zahndurchbruch zurücklegen muss. Nach den Weisheitszähnen sind die Eckzähne die am zweithäufigsten betroffenen Zähne, die retiniert und verlagert sind.
Eine Nichtanlage der Eckzähne ist nicht bekannt bzw. extrem selten. Im Gegensatz dazu ist bei den Weisheitzähnen eine Nichtanlage häufig (ca. 50%) und bei den benachbarten zweiten Schneidezähnen des Oberkiefers gelegentlich (ca. 1%, familiär gehäuft) anzutreffen. Ein persistierender Milch-Eckzahn im Oberkiefer deutet auf einen retinierten Eckzahn hin. Die retinierten und verlagerten oberen Eckzähne werden meist aus kieferorthopädischer Indikation operativ entfernt (meist mit palatinalem OP-Zugang) bzw. wird bei günstiger vestibulärer Retentionslage die Krone operativ freigelegt und nach Wundheilung mit Hilfe eines aufgeklebten Brackets und festsitzendem KFO-Gerät eingestellt. Dazu muss natürlich durch Oberkieferdehnung genügend Platz geschaffen werden. Der Zahn wird am Bracket angeschlungen und im Verlaufe einiger Monate meist mit Erfolg voll in die Zahnreihe integriert.Untere Eckzähne sind nur sehr selten retiniert und verlagert.